Frauenhaartrachten und Kopfbedeckungen des 13. Jahrhunderts

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Es gab unzählige Arten und Weisen, wie Frauen ihre Haare im 13. Jhd. trugen. Hier drei häufige Beispiele wie die Haare getragen wurden

Die Barbette

Die Barbette oder Kinnbinde in Deutschland auch „Gebende“ wurde erstmals von Eleanor of Aquitaine getragen und wurde über ca. 150 Jahre „Die“ Kopfbedeckung der Frauen. Ein Leinenstreifen wurde wie im Schnitt beschrieben zugeschnitten und vernäht. Er wurde dann vom Kinn aus um den Kopf gelegt und mit einer Nadel festgesteckt. Darüber trug die Frau dann einen Schleier der durch einen Metallring auf dem Kopf gehalten wurde.

 

 

 

 

Die Coif

Zur Regierungszeit von Henry III kam dann ein neues Accessoire zur Barbette hinzu, die Coif oder Kappe. Diese war eine einfache glatte runde Kappe aus Leinen.

Adelige Damen trugen, darüber gestreift, gerne ihre Krone oder einen mit Juwelen geschmückten Metallring.

 

 

 

 

Das Ramshorn

Ende des 13. Jahrhunderts kam auch das Ramshorn in Mode. Basierend auf der Haartracht der seitlichen Schnecke, wurden diese und der Hinterkopf in ein einziges Stück Leinen „eingewickelt“

 

 

 

 

 

 

Der Gorget

Es gab aber auch eine Möglichkeit die Schnecken, sozusagen verkehrt herum, einzuwickeln, so daß das Tuch den Hals statt den Kopf bedeckte, dies nannte man Gorget. Dabei wurde das Tuch im Halsausschnitt des Kleides drapiert.

 

 

 

 

 

 

Gorget mit Schleier und Kopfring

Der Gorget wurde auch gerne mit Schleier und Kopfring getragen.
Es galt als fromm für Frauen den Hals und das Haar in der Öffentlichkeit zu bedecken.

 

 

 

 

 

Die Caul oder Crespinette

Während der zweiten Hälfte des 13.Jhd. kamen auch Haarnetze, wie die Crespinette oder Caul, in Mode. Diese Haarnetze waren aus Seide oder Gold und Silberfäden gefertigt. Die Handwerker die solche Haarnetze anfertigten wurden „Crespiniers“ genannt.

Wie du siehst hatten die Damen des 13. Jhd. viele Möglichkeiten ihren Kopf zu schmücken. Weitere Kopfbedeckungen findest du bei Andracor.

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