Im Mittelalter konnte man auch durch die Verwendung
teurer Farben seinen Status zeigen. Das einfache
Volk verwendete natürlich in der Regel ungefärbte
Stoffe, da diese am billigsten waren
| Brauntöne:Die
Färbung mit Naturfarben war im einfachen Volk verbreitet da die "Farbstoffe"
z.B.Nußschalen preiswert und somit erschwinglich waren
Blautöne:Waren die beliebteste Farben, da sie preiswert mit heimischen Färbemitteln herzustellen waren Rottöne:Waren bei den Adeligen schon von altersher durch ihre Blutsymbolik sehr beliebt. Rot war schon relativ preiswert als Krapprot zu erhalten und wurde auch von der einfachen Bevölkerung verwendet. Gelbtöne:Leuchtendes Gold-Gelb wurde auch vom Adel getragen, während fahles Gelb in einigen Landstrichen zur Kennzeichnung sozialer Außenseiter diente (z.B. Juden und Prostituierte) Grüntöne:Waren in der Regel sehr teuer, da sie Mischfarben waren und in der Farbensymbolik eher jungen Menschen vorbehalten waren Schwarz: Wurde fast nur vom niederen Klerus getragen, kam aber Ende des 14. Jhd. auch bei Kaufleuten und anderen "bessergestellten" Bevölkerungsschichten in Mode |
Alle Farben waren durchaus recht kräftig,
so daß das Strassenbild im Mittelalter
durchaus recht Farbenfroh war und wohl kaum so
trist wie uns das einige
Hollywoodstreifen weismachen wollen